Nachfrage zu den Kosten für die Instandsetzung der Straßenbahngleise am Hauptbahnhof

Stadtrat Lars Dörner stellte folgende Anfrage:

„Ich beziehe mich auf die Beantwortung meiner Anfrage zur Stadtratssitzung am 26.10.2019. Darin wird der Aufwand für die Instandsetzung der Gleisanlage am Hauptbahnhof, die zur Minimierung der zeitweiligen Stilllegung des Straßenbahnverkehrs dorthin erforderlich wäre, mit geschätzt 400.000 € angegeben. Dabei wird eine Reihe von Annahmen getroffen, z. B. dass auch der Unterbau zu erneuern sei. Im Ergebnis wäre dann die Gleisanlage in diesem Abschnitt als neuwertig anzusehen und wieder für mindestens 25 Jahre nutzbar.

Dieser lange Zeitraum wird aber im Grunde nicht benötigt, da im Zuge der Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes auch eine veränderte Gleisführung für die Straßenbahn erfolgen soll. Unter Beachtung von Ausschreibungs- und Bauzeiten müsste die Strecke nur für einen Zeitraum von 3 – 4 Jahren sicher ertüchtigt werden.

Welche Mindestmaßnahmen sind zwingend erforderlich, um die Strecke für den Nutzungszeitraum von 3 bis 4 Jahren zu ertüchtigen und welche davon können durch die SVZ und deren Betriebshof selbst erbracht werden?

Mit welchen Kosten wären bei dieser Minimalvariante zu rechnen?

Ich bitte wieder die Fragen, welche nicht direkt beantwortet werden können an die SVZ weiterzuleiten. Ich bitte um mündliche und schriftliche Beantwortung.“

Anfrage zur Pflege des Gedenkortes für die Opfer des NSU

Stadtrat Wolfgang Wetzel stellte folgende Anfrage:

„Der am 03.11.2019 im Schwanenteichgelände eingeweihte Gedenkort für die Opfer des NSU findet bei vielen Zwickauerinnen und Zwickauern Beachtung und Interesse. Zu verschiedensten Wochen- und Tageszeiten sind Besucher am Ort. An der Stelle des abgesägten ersten Baumes werden immer wieder Blumen niedergelegt und Kerzen abgestellt.

Verwelkte Blumen und die Reste abgebrannter Kerzen sollten regelmäßig entfernt werden. Aktuell (25.11.2019) liegt z.B. auch ein Kranz am Gedenkort, dessen Blumengebinde inzwischen völlig vergammelt ist und die Würde des Gedenkortes beschädigt. Aufmerksame Bürger würden den Kranz gern entfernen, fühlen sich dazu aber nicht berechtigt, da dies als Sachbeschädigung missinterpretiert werden könnte.

Die Stadtverwaltung wird um folgende Auskunft gebeten:

Wie ist die entsprechende Pflege des Gedenkortes hinsichtlich Entfernung verwelkter Blumen, Gebinde und Kränze sowie Kerzenhalter geregelt? Wer entfernt diese?“

Anfrage Straßenbahn zum Hauptbahnhof

Stadtrat Lars Dörner stellte folgende Anfrage:

„Mit Bestürzung habe ich von der Entscheidung der SVZ Kenntnis genommen, die Straßenbahn zum Bahnhof aus Sicherheitsbedenken vorübergehend einzustellen. Mir, wie vielen anderen Bürgerinnen und Bürgern auch, ist daran gelegen, die Abkoppelung des Hauptbahnhofs vom Straßenbahnverkehr so schnell wie möglich wieder zu beenden. Ich habe daher ein paar Fragen, um ein genaueres Bild von der Gesamtsituation zu bekommen.

1a)Wie lang sind die sicherheitsrelevant verschlissenen Gleise und wo befindet sie sich genau?

1b)Wurde von der SVZ geprüft, ob Material für die Gleissanierung und/oder – erneuerung eventuell (teilweise) im Betrieb vorhanden ist und ob dieses ggf. jetzt eingesetzt werden könnte?

1c) Wie hoch wäre der Kostenaufwand für eine provisorische Gleissanierung, wie lange würde sie voraussichtlich dauern und wie viele Jahre wäre die Strecke danach wieder sicher befahrbar?

2) Ist mit dem aktuellen Planungsstand für den Bahnhofvorplatz eine Abschätzung möglich, wie hoch der Mehraufwand für die Gleisanlagen mit Anschluss an die geplante Spange zur Marienthaler Straße wäre und wo die Gleise verlaufen müssten?“

Anfrage Querungshilfe Heinrich-Braun-Straße

Stadtrat Kay Leonhardt stellte in der Sitzung des Stadtrates folgende Anfrage:

„Der Kaufhallenneubau in der Heinrich-Braun-Straße/Waldstraße wird voraussichtlich in der ersten Hälfte nächsten Jahres eröffnen.
Die Anwohner, welche überwiegend aus dem angrenzenden Neubaugebiet kommen, müssen, um den langersehnten Nahversorger zu erreichen, über die Heinrich-Braun- Straße gelangen. Dies fällt den meisten Anwohnern sehr schwer, da es sich um eine dicht befahrene Straße handelt und die meisten Anwohner nicht mehr gut zu Fuß sind. Des Weiteren ist davon auszugehen, dass das Verkehrsaufkommen durch die Eröffnung der Kaufhalle zunimmt. Kann die Stadtverwaltung eine Straßenüberquerung mittels Fuß gängerampel, Verkehrsinsel oder Zebrastreifen vereinfachen?“